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Handwerkskunst und Erfahrung seit über 130 Jahren

Unsere Geschichte

Wir sind ein Familienbetrieb durch und durch. Unsere Wurzeln reichen weit zurück. Dabei sind wir unserem Handwerk immer treu geblieben. Gleichzeitig sind wir ein Unternehmen mit Innovationskraft, das stets frühzeitig die Weichen für die Zukunft stellt.

Unsere Entstehungsgeschichte

Die Metzgerei Schiller, gegründet 1889 von Karl Schiller, entwickelte sich schnell zu einem ansehnlichen Handwerksbetrieb mit sehr gutem Ruf. In zweiter Generation führten Karls Sohn Albert mit Frau Auguste das Geschäft weiter. Mit deren Söhnen Karl und Erwin steigt die dritte Generation in die Familientradition ein. Sie eröffnen mehrere Filialen und bauen 1976 eine für die damalige Zeit technologisch moderne Produktionsstätte für feine Wurst- und Schinkenspezialitäten auf.

Karl führt erfolgreich mit seiner Frau Irma, Sohn Albert und den Töchtern Andrea und Sandra die Fleischwarenfabrik Albert Schiller KG. Das Familienunternehmen betreibt mehrere Metzgerei-Filialen, beliefert Handelsorganisationen und ist weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt.

1989 wird die Nachfolge zwischen den beiden Brüdern Karl und Erwin geregelt. Im brüderlichen Einvernehmen gründet Erwin zusammen mit seiner Frau Silvia und Tochter Barbara die Viehhandelsagentur „Schiller Vieh + Fleisch“. Diese entstand aus dem Viehhandelsunternehmen Fischer, das aus Altersgründen veräußert wurde. Durch die Wiedervereinigung und Grenzöffnung entstehen neue Absatzmärkte und Kundengruppen. Mit viel Investition auf den neuen Märkten und großem Einsatz wird Schiller auch hier erfolgreich. Das Unternehmen entwickelt sich zum Fleischzerlegebetrieb.

In den 90er-Jahren führen fortschreitende Anforderungen der EWG zum Neubau des Schlachthofes in Hof. Treibende Kräfte sind dabei Erwin Schiller, die Vertreter der gesamten Hofer Metzgerschaft und Veterinärdirektor Dr. Hermann Meiler. Zusammen mit dem neu gebauten Fleischzentrum Hof nimmt die Firma E. Schiller Fleisch GmbH den Betrieb auf.

Die Jahreszahlen im Überblick

1899

Gründung der Metzgerei Schiller durch Karl Schiller
Gründung der Metzgerei Schiller durch Karl Schiller

1970

Karls Sohn, Albert Schiller führt mit Frau Auguste den Betrieb weiter. Er übergibt seinen Söhnen Karl und Erwin Schiller den Betrieb. Die dritte Generation führt die Metzgerei erfolgreich weiter.

Karls Sohn, Albert Schiller führt mit Frau Auguste den Betrieb weiter. Er übergibt seinen Söhnen Karl und Erwin Schiller den Betrieb. Die dritte Generation führt die Metzgerei erfolgreich weiter.

1989

Erwin Schiller gründet gemeinsam mit Ehefrau Silvia und Tochter Barbara „Schiller Vieh+Fleisch“. Parallel führt Karl Schiller die Albert Schiller KG in die Zukunft.

Erwin Schiller gründet gemeinsam mit Ehefrau Silvia und Tochter Barbara „Schiller Vieh+Fleisch“. Parallel führt Karl Schiller die Albert Schiller KG in die Zukunft.

1990

Während der Wiedervereinigung und Grenzöffnung entwickelt sich Schiller Vieh+Fleisch weiter zum Zerlegebetrieb.

Während der Wiedervereinigung und Grenzöffnung entwickelt sich Schiller Vieh+Fleisch weiter zum Zerlegebetrieb.

1993 – 1995

Das Fleischzentrum Hof und die Firma E. Schiller Fleisch GmbH nehmen den Betrieb auf.

Das Fleischzentrum Hof und die Firma E. Schiller Fleisch GmbH nehmen den Betrieb auf.

1999

Die Schwiegersöhne Hans-Jürgen Kummer und Gerd Leucht treten Ende der 1990er-Jahre die Geschäftsführung an. Sehr erfolgreich wird der neue Markt für Fleischwaren in SB-Verpackungen erschlossen. Umsätze und Mitarbeiterzahlen wachsen stark. Frühzeitig werden Investitionen in neue Produktionshallen und neue Verpackungstechnologien getätigt.

Die Schwiegersöhne Hans-Jürgen Kummer und Gerd Leucht treten Ende der 1990er-Jahre die Geschäftsführung an. Sehr erfolgreich wird der neue Markt für Fleischwaren in SB-Verpackungen erschlossen. Umsätze und Mitarbeiterzahlen wachsen stark. Frühzeitig werden Investitionen in neue Produktionshallen und neue Verpackungstechnologien getätigt.

2004

Erwin Schiller verstirbt überraschend und viel zu früh im Alter von 62 Jahren. Die Schwiegersöhne Hans-Jürgen Kummer und Gerd Leucht übernehmen die komplette Unternehmensführung. Die Töchter Katrin Kummer und Barbara Schiller-Leucht leiten Kernbereiche des Unternehmens verantwortungsvoll weiter.

Erwin Schiller verstirbt überraschend und viel zu früh im Alter von 62 Jahren. Die Schwiegersöhne Hans-Jürgen Kummer und Gerd Leucht übernehmen die komplette Unternehmensführung. Die Töchter Katrin Kummer und Barbara Schiller-Leucht leiten Kernbereiche des Unternehmens verantwortungsvoll weiter.

2015

Nach der Pensionierung von Hans-Jürgen Kummer übernehmen Gerd Leucht und seine Frau Barbara die Geschäfte umfänglich. Die 5. Generation steigt ins Familienunternehmen ein: Hannes Leucht etabliert sich im Geschäft.

Nach der Pensionierung von Hans-Jürgen Kummer übernehmen Gerd Leucht und seine Frau Barbara die Geschäfte umfänglich. Die 5. Generation steigt ins Familienunternehmen ein: Hannes Leucht etabliert sich im Geschäft.

to be continued

Der Weg in die Zukunft

Der Expansionskurs wurde bereits kurz nach der Gründung der E. Schiller Fleisch GmbH aufgenommen. Kooperationen mit Erzeugergemeinschaften für Schlachtschweine werden geschlossen. Weitere größere Kunden, insbesondere Handelsorganisationen und die Wurstindustrie, werden akquiriert.

Erwin Schiller nimmt seine Schwiegersöhne in die Geschäftsführung auf. Hans Jürgen-Kummer (1955) ist diplomierter Betriebswirt. Durch seine Erfahrung im oberen Management und seine Tätigkeit in Handelsorganisationen für Fleischbetriebe verfolgt er ehrgeizig die Vorhaben von SchillerFleisch. An seiner Seite steht Gerd Leucht (1968), der als ausgebildeter Metzger und staatl. geprüfter Fleischtechniker auf eine langjährige Praxiserfahrung zählen kann. Er setzt die gesteckten Ziele an vorderster Front operativ um.

Zukunftsorientiert setzen sie die Expansion fort und investieren als eines der ersten Unternehmen in eine neuartige Verpackungstechnologie, die sogenannte „atmosphärische Verpackung von Fleisch“. Dieses Novum ermöglicht es noch heute Frischfleisch in Supermärkten und Discountern zur Selbstbedienung anzubieten. Es werden namhafte Handelsketten gewonnen und parallel dazu eine qualitative und effektive Produktion aufgebaut.

Plötzlich und völlig überraschend verstirbt Erwin Schiller im Jahr 2004 viel zu früh im Alter von 62 Jahren. Die gesamte Familie ist tief getroffen. Dennoch steht für alle Familienmitglieder fest – es geht weiter. Ganz im Sinne von Erwin Schiller wird das Familienunternehmen in 4. Generation weitergeführt. Die Töchter Katrin und Barbara widmen sich intensiv den Themen Marketing und Qualitätsmanagement und leisten damit erhebliche Beiträge zu weiteren Vorhaben des Unternehmens. Sie sind die Stützen des Familienbetriebs.

Investition statt Stagnation – die Mitarbeiterzahl wächst von 35 auf 350. Mit überproportionalen Umsatzsteigerungen erreicht das Unternehmen einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro.

2015 geht Hans-Jürgen Kummer in Pension. Gerd Leucht und seine Frau Barbara Schiller-Leucht führen das Unternehmen erfolgreich weiter. Aus der Führungsmannschaft werden zwei langjährige und erfahrene Mitarbeiter zusätzlich in die Geschäftsführung berufen. Karlheinz Schmidt zeichnet für die E. Schiller Fleisch GmbH und Jörg Fischer für das angegliederte Logistikunternehmen SFLogistik GmbH.

Das Verwaltungsgebäude wird angebaut sowie eine eigene Wasch- und Desinfektionshalle für den LKW-Fuhrpark. Ein integrierter Werksverkauf spricht Endkunden direkt an. Dank permanenter neuer Maßstäbe kann das Unternehmen mehrmals im Jahr die steigenden Anforderungen für Hygiene und Qualität erfüllen – und wird mit dem „International Featured Standard“ auf höherem Niveau ausgezeichnet.

Die 5. Generation tritt ins Unternehmen ein: Hannes Leucht (1996). Als gelernter Metzger und Industriekaufmann wird er zum Assistenten der Geschäftsleitung. Er etabliert zunehmend schonende Haltungsformen im Produktportfolio und knüpft Kontakte zu Bio-Betrieben.

Sein Bruder Felix Leucht (1997) befindet sich auf dem Weg zum Landwirtschaftsmeister. Er vertritt dabei eine neue Generation der Landwirtschaft – modern, zukunftsorientiert und ökologisch.

Leonard Kummer (1998), Sohn von Hans-Jürgen und Katrin Kummer, ist ebenfalls bereits Teil des Familienbetriebs. Er befasst sich während seines Studiums mit der Ökonomie und der Zukunftssicherung von Familienunternehmen. Dabei liegt einer seiner Schwerpunkte auf der politischen und sozialen Beziehung von Unternehmen und Familie.

Der Familienverbund, die Pflege und der Ausbau guter Partnerschaften mit Handelsorganisationen sowie Flexibilität und Variabilität im Angebot bleiben das Fundament für den Erfolg des Unternehmens. Dieser lässt sich jedoch nur realisieren durch verantwortungsvolle, leistungsorientierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Wir möchten ihnen ein vertrauenswürdiger, offener und zukunftsweisender Arbeitgeber sein.